Schrumpft der Mond ?
Der Mond war schon immer da und wird es wohl auch immer sein. Doch jetzt haben Wissenschaftler eine Entdeckung gemacht, die so manchen erschrecken wird: Der Mond schrumpft! Nun tut er das aber nicht in dem Maße, dass es für einen Menschen offensichtlich wäre oder jemand gar erleben würde, dass der Mond sichtbar kleiner wird. Der Durchmesser des Mondes hat angeblich in einer Milliarde Jahre rund 100 Meter abgenommen – eine vergleichsweise geringe Schrumpfung auf die Zeit gesehen. Gemessen wurde die Verkleinerung durch die Sonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ der NASA.
Der Grund konnte noch nicht erklärt werden, vermutet wird lediglich, dass es aufgrund der Abkühlung des Mondes zu einer Schrumpfung kommt. Vergleichbar ist das mit jedem Gegenstand, der sich bei Kälte zusammenzieht. Je weiter der Mond sich also abkühlt, desto geringer wird sein Durchmesser, so die Vermutung. Da aber nichts durch das Zusammenziehen gänzlich verschwinden kann, wird wohl auch der Mond immer vorhanden sein.
Die Forscher des Smithsonian Institute in Washington haben verschiedene Aufnahmen von Mondmissionen analysiert und dabei festgestellt, dass es mehrere Steilhänge gibt, die sich auf dem Mond winden. Sie sind anscheinend auf der gesamten Oberfläche des Mondes verteilt. Diese Verwerfungen nun scheinen wohl jüngeren Datums zu sein und stehen für Kontraktionen, die sich im Mond abspielen könnten, weil sich dieser abkühlt. Übrigens beträgt der Durchmesser des Mondes etwa 3500 Kilometer – da mag manch einer denken, 100 Meter fallen nicht weiter auf. Für das normale menschliche Auge stimmt das auch, aber die Forscher setzen nun alles daran, eine Erklärung für dieses Phänomen zu finden.